Michael Priestoph GmbH | Wir haben den Überblick

Seit mehr als fünf Jahrzehnten sind wir eine wichtige Schaltstelle zwischen Produzenten von Trockenfrüchten und Nüssen auf der ganzen Welt und Abnehmern in Europa.

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Es ist uns sehr wichtig, daß die Geschäfte, die mit unserer Hilfe angebahnt wurden, reibungslos bis zum Ende abgewickelt werden. Wir stehen unseren Kunden dank unserer Erfahrung und ausgezeichneten Warenkunde jederzeit mit Rat und Tat zur Seite und nehmen so manche abwicklungstechnische schwierige Hürde.

Aus diesem Grund haben wir uns im Laufe der Zeit von einem Maklerbüro zu einem Dienstleister mit einem breiten Spektrum entwickelt, der durch unsere zertifizierte Schwesterfirma, die Nutfair GmbH (www.nutfair.com), tatkräftig ergänzt wird.

Bei Bedarf übernehmen wir – neben der reinen Vermittlung – gerne große Teile der Abwicklung, sowohl für die Verkäufer als auch für die Käufer aller Trockenfrüchte und Nüsse:

  • Import−Dokumentation
  • Einlagerungen
  • Zollangelegenheiten
  • Qualitätskontrolle
  • Fakturierung
  • Terminplanung und −überwachung
  • Logistik
  • Re−Export
  • Verpackungs− und Etikettenentwicklung
  • Finanzierung

 

Bitte sprechen Sie uns an. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.

Ihr Michael Priestoph GmbH Team

P.S.
Sollten Sie nicht am Geschäft sondern einfach nur an unseren herrlichen Produkten interessiert sein, so freuen wir uns auf Ihren Besuch unter unserer Rubrik „Produkte“. Hier finden Sie Zugang zu einer Warenkunde die ihresgleichen sucht.


Firmengeschichte

Die Geschichte der Firma Michael Priestoph GmbH ist sehr eng mit der Geschichte des Firmengründers und Namensgebers Michael Priestoph verbunden.
Michael Priestoph wurde 1938 in Berlin als Sohn eines Notars geboren. Er schlug zum Bedauern seines Vaters jedoch nicht die juristische Laufbahn ein, sondern machte nach dem Abitur eine Lehre bei der EDEKA. Nach abgeschlossener Lehre wechselte er dann zur GEDELAG und kam hier zum ersten Mal geschäftlich mit Trockenfrüchten in Berührung.
Berlin war damals eine "westliche Insel" in der von der Sowjetunion dominierten DDR. Es bestand immer die Gefahr einer Blockade Berlins durch die Sowjetunion und daher wurden große Mengen von haltbaren Produkten in Berlin bevorratet. Die GEDELAG war damals für den Einkauf dieser Produkte zuständig und Michael kümmerte sich um den Einkauf der Trockenfrüchte und Konserven.

weltkarte import hamburgEr war ehrgeizig und als er feststellte, dass er in Berlin nicht weiter aufsteigen konnte, wechselte er in den 1960er Jahren nach Hamburg – damals schon der Hauptumschlagsplatz für Lebensmittel aller Art in Deutschland. Er fand eine Anstellung bei der international renommierten Importagentur GECK & RINNEBERG. Er vermittelte von nun an Trockenfrüchte, Nüsse und Konserven und wurde innerhalb kürzester Zeit zum Prokuristen der Firma ernannt.
Leider zerstritten sich die beiden Partner der Firma und über diesen Streit zerbrach auch das Unternehmen. Da Michael nun jedoch genug Know How angesammelt hatte, beschloß er sich selbstständig zu machen. Er gründete seine eigene Importagentur – Michael Priestoph - im Dezember 1969. Seine erste Angestellte war Elke van Cleve, eine Auszubildende, die er bei GECK & RINNEBERG kennen gelernt hat. Sie sollte bis zu ihrer Rente in seiner Firma bleiben.

In den 1970 Jahren spezialisierte sich Michael immer mehr auf die Vermittlung von türkischen Sultaninen. Das Unternehmen wuchs von zwei auf vier Mitarbeiter. Ende der 70er Jahre vermittelte Michael schliesslich mehr als 60% aller türkischen Sultaninen die nach Deutschland verschifft wurden.

1981 trat Griechenland der EU bei, der grösste Konkurrent im Sultaninenanbau. Um den Import griechischer Sultaninen zu fördern, wurden die türkischen Sultaninen mit Beschränkungen belegt und das Geschäft kam beinahe zum Erliegen. Michael mußte nach neuen Produkten und Ursprungsländern suchen. Er verbreiterte seine Produktpalette und nahm neben den türkischen Sultaninen auch andere Ursprünge wie Australien und Südafrika ins Programm. Er vermittelte nun auch Trockenfrüchte wie Aprikosen und Pflaumen und Nüsse wie Pistazien und Walnusskerne.
Vor allem die Pistazien entwickelten sich zu einem Glücksgriff. Grüne, unreife Pistazien aus diversen Ursprüngen sind auch heute noch eines der wichtigsten Produkte des Unternehmens.

Ende der 1980er Jahre veränderte der technische Fortschritt abermals das Geschäft, denn bessere Telefon− und Faxverbindungen erleichterten den Handel, so dass der klassische Makler immer mehr an Bedeutung verlor.
Die Lösung lag in einem größeren Serviceangebot. Neben der reinen Vermittlung nahm sich die Firma MICHAEL PRIESTOPH nun auch der Verwaltung von Konsignationen an und somit der Einlagerung, Qualitätskontrolle, Verkauf und Zahlungsabwicklung dieser Waren. (Unter Konsignationen sind Warenpartien zu verstehen, die von den Lieferanten aus den Ursprungsländern an Michael geschickt werden, der diese dann für die ausländischen Lieferanten vermarktet und abrechnet.)
Ermöglicht wurde die Entwicklung der neuen Serviceleistungen vor allem durch das enorme Vertrauen ausländischer Exporteure in die Firma MICHAEL PRIESTOPH.

Lager in der Speicherstadt
Hamburg, seit 1970

Sultaninenplantage,
Türkei 1972

Firmensitz in Hamburg,
Deutschland, seit 2008

Im Jahre 1993 trat sein Sohn Andreas Priestoph mit in die Firma ein. Gemeinsam setzten Vater und Sohn den eingeschlagenen Weg aus klassischer Vermittlung und modernem Service fort. Die Produktpalette erweiterte sich um Datteln aus Tunesien, Birnen und Pflaumen aus Südamerika, und Pinienkerne aus Pakistan.
Als die Tochter Kathrin im Jahr 1996 in die Firma eintrat, arbeiteten bereits acht Mitarbeiter und eine Auszubildende in dem Unternehmen. Im Jahr 2002 übertrug Michael die Firma auf seinen Sohn Andreas, der das Unternehmen 2005 zur MICHAEL PRIESTOPH GMBH umfirmierte. 2008 zog die Firma von ihrem ursprünglichen Sitz in der Hamburger Lippeltstrasse in der Nähe der historischen Speicherstadt, nach Hamburg Bahrenfeld in die Friedensallee ein. Der Gründer Michael Priestoph zog sich langsam aus dem aktiven Geschäft zurück und arbeitete bis zu seinem Tod im Jahr 2011 als wichtiger Berater nahezu täglich im Büro.

Der Betrieb wird im Sinne von Michael weitergeführt. "Präzise Abwicklung, erstklassige Beratung und blitzschnelle Zahlungen" waren die Devisen von Michael.

Um die Lücke, die der Vater hinterlassen hatte, zu schließen sah sich Andreas Priestoph nach einem neuen Partner um und fand ihn in der Person von Jochen Voecks. Beide bauten die Firma Nutfair GmbH auf, die sich am Anfang darauf spezialisierte, Trockenfrüchte und Nüsse für bestimmte Kunden zu verzollen und zu importieren. Heute hilft die IFS zertifizierte Nutfair GmbH der MICHAEL PRIESTOPH GMBH bei vielen Dienstleistungen über die Verzollung und Verpackungen hinaus.

Die MICHAEL PRIESTOPH GMBH hat heute neun Mitarbeiter und verfügt über hervorragende Kontakte in die ganze Welt, die nun schon über Generationen gewachsen sind. Der Absatzmarkt ist die gesamte EU mit ihren über 500 Millionen potentiellen Konsumenten.